Blog von Webdesigner und Fotograf Martin Nienberg aus Emsdetten
Fertiges Pixelshift Foto

Making of Roses Still Life Pixelshift

Einleitung - Was ist Pixelshift

Bei Pentax ist es möglich, dass sich der Sensor während der Aufnahme um 1 Pixel um sich selbst wandert. Es werden also 4 Aufnahmen gemacht, die jeweils ein Pixel verschoben sind.
Diese vier Aufnahmen werden dann in der Kamera zusammengefügt und als eine RAW Datei gespeichert.
Die Auflösung des Sensors von 36 MP erhöht sich dabei nicht, jedoch werden Details und Farben genauer aufgenommen.
Dabei steigt auch die Dateigröße um ca. 100 MB auf 150 MB an.

Setaufbau - Keep it simple

Ich wollte das Foto im 4:3 Format einer Mittelformatkamera gestalten und von der Bildästhetik einem alten Still Life Foto oder Gemälde nachempfinden.

Im Hintergrund befinden sich zwei Stative mit einer Querstange, an die ich den Canvashintergrund geklammert hab. Dieser dient als Hintergrund und gleichzeitig als ”Tischdecke”.
Als Tisch nahm ich einen Rollwagen, in dem sich Equipment befindet.

Da man bei Pixelshift keinen Blitz benutzen kann, musste ein starkes LED Licht mit 120 Watt her.
Der Setaufbau für das Pixelshiftfoto
Das Licht kommt von links Oben und führt so den Blick von dort über die Schatten rechts wieder raus.
Um das Licht mehr zu konzentrieren, habe ich einen Beautydish mit einer Waabe genommen. Das verhindert, dass sich das Licht überallhin ausbreitet und so die Stimmung zu Nichte macht.
Damit die Übergänge von Licht zu Schatten etwas sanfter abfallen und mehr ein Filmlook entsteht, hab ich eine Pentaxlinse mit einer alten Rechnung genommen (FA77 1.8). Das war jedoch mehr eine Entscheidung aus dem Bauch heraus.

Nachbearbeitung - Es muss nicht immer Photoshop sein

Das Pixelshiftfoto direkt aus der Kamera
Dies ist das Foto direkt aus der Kamera ohne Nachbearbeitung. Man sieht hier sehr gut, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist. So kann ich die Nachbearbeitung sehr einfach und recht unkompliziert halten.

Diese wurde hier komplett in einem Bildbearbeitungsprogramm durchgeführt ohne Hilfe eines Grafikprogramms, wie z. B. Photoshop.

Im Groben wurde das Bild desaturiert, die Schatten etwas aufgehellt, die Texture der Blumen und der Vase hervorgehoben und drumherum gemildert. Noch etwas Color Grading, zwei kleine Flecken auf dem Canvas vorn im Bild entfernen, ein leichtes Schärfen und fertig.

Die Schatten hätte man hier auch mit dem einen oder anderen kleinen Reflektor vor der Aufnahme aufhellen können. Allerdings entstehen dann manchmal doppelte Schatten oder Licht wird auf Bereiche geworfen, wo ich es nicht haben will.
Da die heutigen Sensoren der Kameras dies locker hergeben und keine drastische Aufhellung nötig war, hatte ich mich für die Lösung in der Nachbearbeitung entschieden.
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